Archiv der Kategorie: Finanzmärkte

Warum ÖPP für die „Schwarze Null“ gebraucht wird

 

plusminus Schwarze Nullplusminus ÖPPplusminus: Private Finanzierung ermöglicht zwar Schäubles Schwarze Null, mindert aber letztlich seine Spielräume zu Finanzierung der verfallenden Infrastruktur. Städte (z.B. Offenbach) wurden reihenweise von den Banken über den Tisch gezogen. Versicherungen jiepern nach ÖPP und freuen sich über den Tanz um die Schwarze Null. Der heiße Punkt ist die Verteilungswirkung: ÖPP werden über für alle gleiche Gebühren finanziert, staatliche Investitionen über vom Einkommen abhängige Steuern. Gustav Horn (IMK): ÖPP ist immer teurer.
http://www.ardmediathek.de/tv/Plusminus/Schwarze-Null-mit-Folgen/Das-Erste/Video?documentId=25851640&bcastId=432744

Gysis Kritik der eigenen Partei und ihrer Strömungen

Titel: „Die Linke und die Jahrhundertkrise“, VS-Verlag
Passt ziemlich exakt auf die heutige Lage (wiederentdeckt aus 2011, im Netz leider nur als Auszug zu 2/3, S. 13-20)
Ein Beispiel: „Bei der Konzentration der Konzepte auf die Alltagsprobleme der Menschen und auf die Formen, in denen sie die Krise verarbeiten, muss nachgelegt werden.“
http://www.onleihe.de/…/…/springer/20110823/31187/v31187.pdf

Rudolf Hickel kritisiert die EZB

Hickel äußert bedenkenswert Kritisches zur EZB: „Die EZB steht unter dem Einfluss von Großbanken wie der Deutschen Bank. Deren Ideologie: Geht es der Deutschen
Bank gut, ist das gut für das Gesamtsystem. Finanzoligarchen, mit ihren Heerscharen an Lobbyisten, schwächen notwendige Regulierungen bis zur Unkenntlichkeit ab. Die auf die EZB zentrierte Europäische Bankenunion versagt bei der Aufgabe, zu große Banken zu zerschlagen. Sie bewegen bedrohliche Bilanzvolumina. Wenn der nächste Absturz kommt, werden trotz Gegenmaßnahmen am Ende die Steuerzahler zur Kasse gebeten.
https://www.jungewelt.de/schwerpunkt/%C2%BBmachtzuwachs-der-ezb-ist-gef%C3%A4hrlich%C2%AB

Mietpreisbremse: Die Mieten steigen weiter

Mieterschlange

Die SPD ist eingeknickt, die Behauptung vom letzten Herbst, sie habe sich bei der Mietpreisbremse komplett durchgesetzt, ist ad absurdum geführt. Bei allem Fortschritt der 10%-Bremse bei Neuvermietungen geht es bei der Kabinettsvorlage vor allem darum, Druck aus der breiten Protestbewegung  zu nehmen. Anbei meine Einschätzung, was alles außen vor bleibt.
http://www.sozialismus.de/kommentare_analysen/detail/artikel/wirksame-mietpreisbremse-fehlanzeige/

ARD über den brutalen Druck der Finanzinvestoren auf den Berliner Wohnungsmarkt

ARD Wem gehört die StadtEin schöner Bericht über den „heißesten Immobilienmarkt Europas“ und brutale Verdrängungspraktiken nationaler und internationaler Finanzinvestoren.
http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Dokumentarfilm-im-Ersten-Wem-geh%C3%B6rt-die/Das-Erste/Video?documentId=23032714&bcastId=799280

 

Steuerzahler haften weiter, Grund sind die Schattenbanken

Lobbyarbeit der Dt. Bank, Frontal21 8.4.14

Frontal21 zitiert Merkel: „Wer Risiken eingeht, der haftet auch für die Verluste und nicht mehr der Steuerzahler“. Der hehren Worte hören wir wohl, allein:  Als Reaktion auf die verschärfte Bankenregulierung wird auf unregulierte Schattenbanken ausgewichen. Damit sind wieder die Steuerzahler die letzten, die die Hunde beißen. Großen Einfluß dabei hat die Lobby-Arbeit der Finanzindustrie in Brüssel, vorneweg die Deutsche Bank.
http://frontal21.zdf.de/frontal-21/frontal-21-5989374.html#