Archiv der Kategorie: Finanzmärkte

Zinsen fallen, Kaufpreise steigen

Aufgeschnappt in dem sehr verständlich verfassten neuen Buch von Andrej Holm „Muss wohnen immer teurer werden? (hier online erhältlich).
https://www.rosalux.de/publikation/id/37487/
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Trump, Geldwäsche der Dt. Bank in Russland und die Entlassung des FBI-Chefs

„Die Deutsche Bank ist Donald Trumps größter Kreditgeber. Sie hat ihm, je nachdem welchen Maßstab man anlegt, zwischen 700 Millionen und zwei Milliarden Dollar geliehen…. (Trump) verklagte die Bank auf drei Milliarden Dollar Schadensersatz, behauptet, die Deutsche Bank sei daran schuld, dass seine Geschäfte kollabiert sind. Am Ende verglich sich die Bank mit Trump außergerichtlich, der Kredit wurde umstrukturiert. Wenig später fragte Trump die Bank erneut um Geld. Mit Erfolg. …Jared Kushner hat wie sein Schwiegervater Donald Trump Geld von einem Ableger der Deutschen Bank geliehen. Und wie die Berater des Präsidenten hatte er im Wahlkampf Kontakt zu russischen Politikern. Die Kredite bekamen Trump und Schwiegersohn von der Deutsche Bank Trust Company of the Americas – DBTCA, mit Sitz an der Wallstreet. Dieser Teil der Deutschen Bank steht im Zentrum eines Geldwäsche-Skandals. Zehn Milliarden Dollar haben russische Kunden mit Hilfe der DBTCA aus Russland abfließen lassen. Dafür musste die Mutterbank in den USA 425 Millionen Dollar Strafe zahlen. Der Skandal beschäftigt den Vorstand der Deutschen Bank in Frankfurt bis heute….Im März 2017 hat Donald Trump den Staatsanwalt Preet Bharara entlassen, der gegen die Deutsche Bank ermittelt hatte, mehrfach. Erst behauptete das Weiße Haus, er sei zurückgetreten. Es war eine Lüge. Tweet Preet Bharara, 11.03.2017: „Ich bin nicht zurückgetreten. Ich wurde gefeuert.“ … Später gab der Präsident zu: Der FBI-Chef Comey wurde wegen seiner Russland-Ermittlungen gefeuert.“ (Frontal21 vom 23.5.17 (Manuskript)
Frontal21, Trump-und-die-deutsche-bank-100_manuskript

Landbanking – Bodenpreise gehen durch die Decke

Gewinne bis zu 3.000 %, Berlin Mekka der Spekulanten, +345% in 5 Jahren; privatisierte, jahrelang leerstehende Grundstücke mit Preisverdopplung in zwei Jahren, gehalten von russischen Oligarchen. Pfaffenhofen will Baulandsteuer einführen, weil 18 ha spekulativ brachliegen. Anbei der panorama-Bericht vom 20.4.17.
https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2017/Brachliegende-Grundstuecke-Spekulanten-verschaerfen-Wohnungsnot,grundstuecksspekulation100.html

Austritt aus dem Euro macht die EU zum Spielball der Finanzzocker

Flagge Griechenland - EU

Michael Schlecht, wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, weist den Vorschlag von Wagenknecht und Lafontaine nach Austritt aus dem Währungsverbund und der Rückkwehr zum EWS zurück: „Ich erinnere mich noch gut an die Zeit des Europäischen Währungs-systems (EWS). Damals versuchte die Politik, die Austauschver-hältnisse von D-Mark, Gulden, Francs, Drachme und den anderen Geldern zu fixieren. Vergeblich. Das EWS war eine Einladung an die Finanzmärkte, gegen diese politischen Kurse zu spekulieren. Europas Währungen wurden zum Spielplatz der internationalen Finanzzocker. Nein, statt dem Euro eine Rückkehr zu diesen Gruselzeiten ist der falsche Weg.“
http://www.fr-online.de/gastbeitraege/wirtschaftskrise-deutschlands-schuld-an-der-eurokrise,29976308,31729098.html

Griechische Privatisierungserlöse: Eurogruppe hantiert bewusst mit falschen Zahlen

plusminus Griech. Priv.erlöse 29.7.15plusminus weist nach: Zwei Tage vor der „langen Nacht“ in Brüssel hat die EU-Kommision ihre Schätzung der Erlöse aus dem Privatisierungsfonds von 50 auf 10 Mrd heruntergesetzt. Das hat Eurogruppe, EZB + IWF nicht gehindert, bei der „Einigung“ weiter 50 Mrd. anzusetzen.
http://www.ardmediathek.de/tv/Plusminus/Was-bringt-der-Fonds-mit-griechischen-St/Das-Erste/Video?documentId=29813912&bcastId=432744

Die Mine Schattenbanken wird immer schärfer

Ard, Banken unter Kontrolle Der Boom der Schattenbanken läuft ungebremst, ihre Aktiva erreichen weltweit heute die Hälfte der Aktiva im regulierten Sektor. Zugleich sind die Derivate weltweit auf 766.543 Mrd $ explodiert. Wann platzt die neue Blase? Ein anschaulicher Beitrag auf ard. Finance Watch: Die nächste Krise kann jederzeit ausbrechen.
http://www.ardmediathek.de/tv/WDR/Banken-unter-Kontrolle-Warum-eine-neue-/WDR-Fernsehen/Video?documentId=26693606&bcastId=18198186&mpage=page.moreclips

Wir dürfen Syriza nicht in den Rücken fallen

Axel nachdenklich

Syriza hat mit der vereinbarten und nun auch im Bundestag zugestimmten „Reformliste“ den in der aktuellen Situation entscheidenden Punkt durchgesetzt: In den 64 Punkten der Liste mussten zwar schwere Kröten geschluckt werden.  Aber:  Jetzt ist der Spielraum da, um den Kampf gegen die humanitäre Krise und die allgegenwärtige Kleptokratie zu beginnen. So sollen Ausnahmebestimmungen bei der Mehrwertsteuer gestrichen, Reisespesen und Dienstwagen gekürzt, der Gesundheitssektor saniert werden. Im Gegenzug will die Regierung den Zugang zu medizinischer Versorgung drastisch verbessern, ältere Arbeitslose sollen gefördert, Schlupflöcher für Frühpensionen gestopft werden. Selbst Draghi räumt ein, dass die 64 Punkte nicht identisch sind mit dem alten „Programm“. Dass Union und breite Teile der SPD das Gegentel behaupten, ist eine glatte Lüge. Wer nur über große Lösungen reden will und deshalb den Kompromiss als Kniefall vor dem Neoliberalismus ablehnt, fällt nicht nur Syriza in den Rücken, sondern stärkt die Rechte und extreme Rechte in Griechenland. s. hierzu die Bewertung von Axel Troost.
http://www.axel-troost.de/article/8335.die-griechische-regierung-hat-eine-chance-erkaempft.html