Die Mine Schattenbanken wird immer schärfer

Ard, Banken unter Kontrolle Der Boom der Schattenbanken läuft ungebremst, ihre Aktiva erreichen weltweit heute die Hälfte der Aktiva im regulierten Sektor. Zugleich sind die Derivate weltweit auf 766.543 Mrd $ explodiert. Wann platzt die neue Blase? Ein anschaulicher Beitrag auf ard. Finance Watch: Die nächste Krise kann jederzeit ausbrechen.
http://www.ardmediathek.de/tv/WDR/Banken-unter-Kontrolle-Warum-eine-neue-/WDR-Fernsehen/Video?documentId=26693606&bcastId=18198186&mpage=page.moreclips
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Gonzalez: Der Auflö- sungsprozess der EU ist bald nicht mehr zu stoppen

Gonzalez arteAnstieg des Nationalismus, Rechtsruck in Polen, Großbritannien droht mit EU-Austritt 2017, Tschechien verweigert Flüchtlingsquote, abstürzende Wahlbeteiligung. Was passiert, wenn Griechenland in die Pleite rutscht? …
Steht die EU – spätestens 2017 – vor dem Crash? Felipe Gonzalez: „Der Punkt, an dem der europäische Auflösungprozess nicht mehr zu stoppen ist, steht kurz bevor.“ Ein Dokumentation auf arte.

plusminus: Wie TTIP Standards senkt

Plusminus TTIP 20.5.15Hormonfleisch als USA, Medizinprodukte aus der EU: die hohen Unterschiede in den Standards auf beiden Seiten lassen eine Einigung nur auf abgesenkten Standards erwarten. Der Internationale Seegerichtshof ist die  Alternative zu privaten Schiedsgerichten.
http://www.ardmediathek.de/tv/Plusminus/Brockt-uns-TTIP-Hormonfleisch-ein/Das-Erste/Video?documentId=28426202&bcastId=432744

Max Otte: TTIP bringt den Raubtierkapitalismus

TTIP swr 18.5.15Am Beispiel des NAFTA-Abkommens wird im ARD-Beitrag gezeigt, wie irrig die Annahme ist, durch TTIP würden Arbeitsplätze geschaffen. In den Detroiter Industrievierteln wurden wegen der durch NAFTA geschaffenen Konkurenz in 10 Jahren die dort gezahlten Löhne an das Lohnniveau Mexikos angepasst. Durch TTIP könnte das deutsche Lohnniveau je nach Branche an das aus Mexiko importierte viel niedrigere US-Niveau angepasst werden. Usw.,  usw…. Prof. Max Otte: „Wenn TTIP durchkommt, hat Europa kaum noch Möglichkeiten, den Raubtierkapitalismus  zu stoppen“.
http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Wohlstand-f%C3%BCr-alle-/Das-Erste/Video?documentId=28374536&bcastId=799280

Varoufakis: Wir müssen den Kapitalismus vor sich selbst retten

Varoufakis, woz Cover

Ein wichtiger Text: Varoufakis über Marx und die Freiheit, über die Krise der Linken und warum die grassierende rechte Gefahr die Linke zwingen kann, den Kapitalismus zu retten. Hier drei Auszüge:

„Weil die Sozialdemokratie und die Linke es nicht schafften, eine Kritik des Kapitalismus anhand der Begriffe Freiheit und Vernunft zu formulieren, wie es Marx für unabdingbar hielt, erlaubten sie den Neoliberalen im Allgemeinen, sich das Mäntelchen der Freiheit umzuhängen und im Streit der Ideologien einen bemerkenswerten Sieg zu erringen. …… Meine Hoffnung, dass die Verschlechterung der «objektiven Bedingungen» irgendwie neue «subjektive Bedingungen» schaffe, denen eine politische Revolution entspringe, war schlicht Unsinn. ….. Deshalb bin ich nicht bereit, dieser postmodernen Version der dreissiger Jahre neuen Schub zu verleihen. Falls das heisst, dass wir, die angemessen unorthodoxen MarxistInnen, den europäischen Kapitalismus vor sich selbst retten müssen, dann ist es halt so. Nicht aus Liebe für den europäischen Kapitalismus, für die Eurozone, für Brüssel oder die Europäische Zentralbank, sondern weil wir die menschlichen Opfer dieser Krise möglichst gering halten wollen.“ (erschienen in: Die Wochenzeitung (woz), Heft 9/15, Zürich)
https://www.woz.ch/-5a79

Medien verteidigen den Berliner Mieten-Volksentscheid !

Klemmbrett, BLZ 15.5.15BM Müller hatte sich vorher pressewirksam über zu viel direkte Demokratie beklagt. Die Reaktion der Berliner und überregionalen Medien über das laufende Mieten-Volksbegehren ist fast durchweg positiv. Es bleibt abzuwarten, was BILD und BZ machen.

 

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/kommentar-zu-michael-muellers-kritik-an-buergerbeteiligung-mehr-direkte-demokratie-in-berlin-wagen-,10809148,30697592.html