Archiv der Kategorie: Normalarbeit

Millenials fahren auf „alte Sozialisten“ ab

Nur jeder achte glaube, ihm werde es finanziell besser gehen als den Eltern. … Meine Kinder werden es mal besser haben – dieser Satz gilt nicht mehr ohne weiteres. … Laut Deloitte Millennial Survey 2017 ist die Festanstellung der erstrebenswerteste berufliche Status der jungen Menschen in Deutschland. 75 Prozent wünschen sich einen Vollzeitjob. … Laut Deloitte wünscht sich immerhin ein Drittel der deutsche Millennials einen radikalen Wandel der Gesellschaft. In Großbritannien, den USA und Frankreich wenden sich die jungen Menschen den „alten Sozialisten“ zu.“
http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/kinder-der-krise-millennials-sind-rund-40-prozent-aermer-als-ihre-eltern-27888204
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Rentenniveau in 40 Jahren: Österreich 78%, Deutschland 37%

Das Rentenwunder von Österreich – eine Sendung von zdf zoom und Phoenix – mit einer Prognose der OECD und Berechnungen der Arbeiterkammer Wien
https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-das-rentendebakel-100.html

Verteidigung der Tarifeinheit ist keine Antwort auf die neue Arbeitswelt

WeselskyEberhard Fehrmann gelingt der überfällige Bezug der Debatte um Tarifeinheit und Spartengewerkschaften auf Probleme der Industriegewerkschaften mit der neuen Arbeitswelt .
Fehrmann, Auf der Suche nach der verlorenen Einheit – Hintergründe der Lagerbildung im DGB. SOZIALISMUS 9-2015

20 Cents pro Klick: Wilder Westen im Crowdworking

Crowdworkerin, BLZ 20.4.15

Stundenlohn 1,29 Euro, Rausschmiss ohne Entlassung, sogar Arbeiten ohne Bezahlung. Verdopplung der „Netzarbeiter“ in drei Jahren, Freelancer-Ingenieur-Teams aus allen Ecken der Welt, die einfach ein- und abgeschaltet werden. Kommt eine „radikal andere Arbeitswelt“?

http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/online-jobs-crowdwork-warum-menschen-im-internet-fuer-centbetraege-arbeiten,10808230,30468486.html

„Aprilthesen“: neue Fragen, neue Antworten der Linken

Foto Sozialismus 4-15Nach Marx (Grundrisse, S. 231) wird es zur Überlebensfrage des Kapitals, „die materiellen Elemente für die Entwicklung der reichen Individualität“ zu schaffen. In dem Prozess entwickeln die Produzenten neue Ansprüche an die Arbeit, die aber an die Grenzen der Verwertungsinteressen des Kapitals stoßen. Die Linke mus diese neuen (!) Ansprüche (an mehr Selbstbestimmung/Selbstwirksamkeit, an Vereinbarkeit von Beruf und Familie etc.) aufgreifen. Sie müssen jedoch vorher überhaupt wahrgenommen werden. Leider ist die „Normal“-Arbeit nur ein Randthema in der „Woche der Zukunft“ der Linkspartei. A. Recht, P. Schäfer, A. Troost und A. Werner zeigen in ihren „Aprilthesen“, dass die deutsche Linke grundlegende Entwicklungen des modernen Kapitalismus verkennt und bei den altbekannten „Großen Erzählungen“ und Botschaften stehenbleibt. Der Beitrag zielt zugleich darauf ab, Diskussionsstränge zu entwickeln, um die zwischen rot-rot-grün bestehenden Blockaden zu überwinden.
Recht, Schäfer, Troost, Werner, Aprilthesen. Wo wir stehen und was getan werden sollte

Jeder für sich? MdB Sieling und Troost zu Chancen für R2G

Sieling     Troost gut

In der neuen Ausgabe der Zeitschrift Sozialismus habe ich (zusammen mit Hasko Hüning) den Sprecher der SPD-Linken Carsten Sieling  und Axel Troost, stellv. Vorstandsvorsitzender der LINKEN, zu Gemeinsamkeiten und Trennendem für eine rot-rot-grüne Koalition befragt.
Sieling_Troost Sozialismus_Heft_2-2015

Verliert die politische Linke den Anschluss an die Arbeitswelt?

Grafik Pfeil nach links

Interessante (und alarmierende) Zahlen über die Wählerschaft von SPD und Linkspartei. „Die Linke droht, … den Anschluss an die Arbeitswelt, an die dort stattfindenden Umwälzungen der Produktivkräfte, an den Alltag und das Alltagsbewusstsein ,normaler‘ Berufstätiger zu verpassen«. (Horst Kahrs, RLS)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/948073.alt-parteien-und-junge-waehler.html